Die Trends der kommenden Saison

Frühjahr / Sommer 2010
80-ties
Viele Designer arbeiten in dieser Saison mit viel Disco-Glitter und Rock'n'Roll-Inspirationen.Kein Teil ohne Glitzer und Glamour. Strass- und Nieten-Gefunkel an Bikerjacken, Kleidern und Tops gleichermaßen. Bezüge zu den 80ern sind dabei unübersehbar: starke Taillenbetonungen, asymmetrische Dekolletés und extrem betonte Schultern bis hin zur Pagoden-Schulter ziehen sich durch.
Glam Rock
Lack, Leder und viel Glanz. Typisch sind Röhren und Lederleggings zu schmalen Oberteilen. Genauso wie die Farbe Schwarz. Nieten und Ösen sind unverzichtbar für diesen scharfen, sexy Leder-Look.
Mix’n’ Match/ Lässigkeit
Sportivität ist der Grundgedanke. Blouson, schmale Hose, viel Strick, viele Lagen, der Bruch von herben und zarten Elementen wird wild miteinander kombiniert.
Muster und Grafiken
So bunt ging es auf den Laufstegen schon lange nicht mehr zu: Blumengrafiken, abstrakte Zeichnungen oder streng geometrische Formen. Kunst kommt jetzt nicht mehr auf die Leinwand, sondern direkt aufs Kleid. Surreale Blumenmeere auf Maxikleidern, Neckholder-Tops und einem Hot-Pants-Overall. Die Kombination von Violett und Gelb mit Grün und Pink unterstützte die sommerliche Vielfalt der Schnitte.
Cut Outs
Ob mit Schere oder Messer: Cut Outs an ungewöhnlichen Stellen schneiderten Designer wie Alexander Wang, Frida Giannini für Gucci, Christopher Kane und die Rodarte-Schwestern in ihre Kreationen. Darunter sieht man entweder nackte Haut oder knallige Stoffe als kontrastreiche Eyecatcher.
Der neue Blazer
Der Blazer jedoch, modern und lässig geschnitten, hat durchaus seine Existenzberechtigung für diesen Sommer. Als Boyfriend-Variante zur Krempelhose oder zum Kleid ist er ein absolutes Fashion-Statement für die modische Spitze. Als Jersey-Variante bereitet er nicht nur bei Strenesse seit einigen Saisons Freude. Neu ist die Kombination Jersey mit Nylon. Materialpatch ist die eine Variante, die für Erneuerung sorgt. Details wie auffällige Paspelierungen, Riegel und Drapierungen sind eine andere Möglichkeit, den konfektionierten Jerseyblazer anders aussehen zu lassen.
Diagonale Zipper, Leder-Riegel, breite Revers, große Taschen- knackige Kurzjacken kommen in technischen Qualitäten, Stepp und Leder. Biker-Details verleihen ihnen Lässigkeit. Es kräuselt sich dezent. Über Tunnelzüge an Ärmeln, Kragen, Saum sowie über gezogene Nähte und Fältelungen. Pastelle und Aquarelle waren gestern. Jetzt knallt's - in kräftigem Grün, Gelb und in Beerentönen. Umgesetzt in technischen Qualitäten mit leichtem Glanz und Kontrastnähten.
Lederjacken
Leder ist quer durch alle Genrestufen das Aufsteigerthema.Von Biker- bis Rock-Glam-Varianten sind sie der perfekte Kombi-Partner zu den Boyfriend-Hosen. Je jünger und modischer, umso wichtiger werden rockige Elemente wie Nieten, Metall-Zipper, Ketten und Ösen. Die Farbpalette reicht von Sand- und Naturtönen bis hin zu klassischem Schwarz.
Die Hose
Kaum ein Saum, der nicht gekrempelt wird. Der Knöchel muss zu sehen sein, sei es bei der Röhre, der Karotte oder der Jodhpur. In Denim, Seide oder Baumwoll-Stretch. Die neuen Karotten, Sarouel- und Pumphosen sitzen locker auf der Hüfte und tief im Schritt. Wichtig sind geräumige Taschen sowie gerollte, gebundene oder geschoppte Säume. Zerstörungen, Bleach-Effekte und Buffies sind an den Taschen wichtig. Und die Rückkehr der guten, alten Stonewashed-Jeans. Schön kernig. Und so authentisch wie möglich. Die Jersey-Hose -weich, lässig, fließend - kaum ein anderes Teil eignet sich so gut zum Aufbrechen herkömmlicher Looks wie die Jersey-Hose. Ob lang oder verkürzt, mit Tunnelzug oder konfektioniertem Bund.
Neue Kleider
Die Tendenz geht zu etwas angezogeneren und figurnahen Modellen, die multifunktional einsetzbar sind. Gut besprochen werden Jerseykleider, aber auch in leichter Baumwolle, Seide, Seidenmischungen und Tencelqualitäten. Neue Details sind Raffungen und Drapierungen. Kommerziell stark eingestuft werden Hemdblusenkleider. Sie gelten als city- und businesstauglich.
Die Shirts
Neue, feine Modelle mit Plastrons, Satineinsätzen, Volants und kleinen Rüschen. Auch Pailletten sind ein wichtiges Thema. Die Farbpalette ist gedämpft, in puderigen Pastellen zu Weiß und Grau. Andererseits stoßen auch wieder richtig geschmückte Shirts, meist rockig interpretiert mit Strass-Steinchen, Nieten und Ösen auf breite Zustimmung. Zu Lederjacken oder zu lässigen Jeans. Die Schnitte sind entweder entspannt oder körpernah. Hauptsache, der Jersey ist soft und zart.
Strick die neuen Hüllen
Masche bleibt anziehend. Mit einer breiten Palette an Formen und Kombinationen. Neue Jacken wie Chasubles, hüllenartige Überwürfe und Longwesten bauen lässige, unkomplizierte Outfits auf, mit schmeichelnden und fließenden Materialien neu formatiert. Der Formenpark erweitert sich, neue Shapes modernisieren auch den Pullover. So wird er zu einem echten Hingucker: Lässig durch mehr Weite, voluminöse Ärmel oder breite Bündchen. Feminin durch Drapés, leichte Garne und pudrige Farben. Drucke in kräftigen Pastellen erneuern die Masche. Ob auf Feinstrick, auf Ajours oder groben Bändchen. Über allem legt sich ein leichter Schleier. Drucke erscheinen leicht verwischt oder Batik-Inspiriert. Degradés bleiben ein Thema
